Rückschlagventil aus Messing, Innengewinde 4" (113,03 mm)

Innengewinde 
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Produktdaten

Anschluss: Innengewinde (G)
Anschlussmaße: 4" (113,03 mm)
Arbeitsdruck (PN): 8 bar
Temperatur: max. 110 °C
Material: Feder aus Edelstahl, Ventilkegel aus Kunststoff, Körper aus Messing CW617N (für Trinkwasserleitungen verwendbar), Dichtung aus NBR
Normen/Zulassungen: Gewinde: DIN EN 10226-1 (ISO 7/1)
Artikelgewicht: 3.544 kg
Hersteller: MT BUSSINESS KEY, S. L.
Beschreibung

Federbelastetes Messingrückschlagventil 4" (2x Innengewinde)

Dieses massive Messingrückschlagventil mit 4" Innengewinde ist die ideale Lösung für anspruchsvolle Anwendungen, bei denen große Durchflussmengen und ein zuverlässiger Rückflussstopp gefordert sind. Es eignet sich für den Einsatz in der Wasserversorgung, in industriellen Anlagen, in der Landwirtschaft und in vielen weiteren Bereichen. Die robuste Bauweise und die hochwertigen Materialien gewährleisten eine lange Lebensdauer und einen wartungsarmen Betrieb.

Technische Details & Eigenschaften:

  • Gewinde: 4 Zoll
  • Anschluss: 2x Innengewinde (zylindrisch/parallel)
  • Ventilkegel: Kunststoff
  • Dichtung: NBR
  • Feder: Stahl
  • Medium: Wasser, Druckluft, diverse Öle
  • Max. Temperatur: 110°C
  • Gewindeart: Whitworth-Rohrgewinde (Standard in der Wassertechnik)
  • Gewindeabdichtung: PTFE-Gewindedichtband oder Gewindedichthanf

Einsatzgebiete:

  • Wasserversorgung: Sichert den zuverlässigen Betrieb von Pumpstationen und verhindert Rückfluss in großen Wasserleitungen.
  • Industrie: Geeignet für den Einsatz in chemischen Anlagen, Kraftwerken und Produktionsanlagen mit hohen Durchflussmengen.
  • Landwirtschaft: Bewährt in der Bewässerungstechnik und in der Wasserversorgung von großen landwirtschaftlichen Betrieben.
  • Abwasserentsorgung: Verhindert Rückstau in Abwasserleitungen und schützt vor Überschwemmungen.

Kompatibilität & Montage:

Das Rückschlagventil ist kompatibel mit 4" Gewindefittings aus verschiedenen Materialien, wie z.B. Edelstahl oder Kunststoff. Die Montage erfolgt mithilfe der genormten Whitworth-Rohrgewinde. Für eine optimale Dichtheit sollten die Gewinde mit PTFE-Band oder Hanf abgedichtet werden. Aufgrund der Größe und des Gewichts des Ventils ist bei der Installation auf eine stabile Befestigung zu achten.

Wichtige Hinweise:

  • Nicht geeignet für chlor- oder salzwasserhaltige Medien: Der Kontakt mit chlor- oder salzwasserhaltigen Medien kann zur Entzinkung des Messings führen, was die Materialeigenschaften negativ beeinflusst und die Lebensdauer des Ventils verkürzen kann.
  • Wartung: Trotz seiner robusten Konstruktion benötigt auch dieses Rückschlagventil regelmäßige Inspektionen und Reinigung, um eine langfristige und einwandfreie Funktion zu gewährleisten.

Zusätzliche Informationen:

  • Entzinkung: Bei der Entzinkung wird dem Messing durch Korrosion Zink entzogen. Dadurch wird das Material porös und anfällig für Brüche.
  • Whitworth-Rohrgewinde: Das Whitworth-Rohrgewinde ist ein zylindrisches Gewinde mit hoher Festigkeit und guter Dichtheit. Es ist im Bereich der Wasser- und Gasinstallation weit verbreitet.
  • NBR: NBR (Acrylnitril-Butadien-Kautschuk) ist ein elastischer Kunststoff, der sich durch seine Beständigkeit gegenüber Ölen, Fetten und Kraftstoffen auszeichnet. Er ist zudem temperatur- und alterungsbeständig.

Häufige Fragen

Seit Einführung der Trinkwasserverordnung 50930-6 müssen alle Messingfittings, welche für den Einsatz im Trinkwasserbereich verwendet werden neue, geringere Grenzwerte an Blei einhalten. Alle Messingfittings sind aus CW617N Messing gefertigt und erfüllen somit diese Norm. Dies macht eine Kombination der Gewindefittings mit Messing-Klemmverschraubungen für PE-Rohre möglich, welche ebenfalss aus CW617N Messing bestehen und für Trinkwassleitungen verwendet werden können.

Verchromte Armaturen können Nickel an das Trinkwasser abgeben, wodurch die Grenzwerte teilweise erheblich überschritten werden. Verwenden Sie für Trinkwasserleitungen Armaturen, welche ganz unvernickelt (unverchromt) sind oder bei denen alle Teile, welche mit dem Trinkwasser in Kontakt kommen frei von einer Nickelschicht (Chromschicht) sind, wie z. B. den Trinkwasserkugelhahn, bei dem die Gewinde unvernickelt sind.

Wie bei allen Metallfittings, können Sie die Gewinde sowohl mit Hanf und einer Dichtpaste, sowie mit Gewindedichtband aus Teflon (PTFE) abdichten. Das Abdichten mit Hanf ist etwas zeitaufwändiger. Der Vorteil bei dieser Methode ist allerdings, dass Sie die Gewinde nachjustieren können, wenn der Fitting nicht richtig ausgerichtet ist.

Wird das Gewinde mit Teflon abgedichtet, kann der Fitting nicht mehr gedreht werden. Werden die Gewindefittings nur einmal festgeschraubt und nicht mehr bewegt, so ist die Abdichtung mit einem Dichtband oder Dichtfaden aus Teflon allerdings vollkommen ausreichend. Mit beiden Varianten ist der Betriebsdruck von 16 Bar gegeben.

Gewindedichtmaterial finden Sie unter: Gewindedichtmaterial für Gewindefittings
eine Anleitung zum Abdichten verschiedener Gewinde finden Sie unter:Gewindefittings und -rohre abdichten

In der Wassertechnik hat sich das Whitworth-Rohrgewinde etabliert, welches standardmäßig zum Einsatz kommt. Alle Gewindefittings sind mit entsprechendem Gewinde ausgestattet und können leicht mit allen Gewindefittings aus Kunststoff und Metall kombiniert werden. Die Innengewinde sind in der Regel parallel bzw. zylindrisch und die Außengewinde konisch bzw. kegelig, wodurch eine dichte Verbindung durch ein einfaches Festschrauben gewährleistet wird.

Bei einer Verbindung mit Metallrohren aus anderen Materialien (Mischinstallation) ist die Fließrichtung des Wassers zu beachten. Hierbei gilt die Regel, dass unedlere Metalle immer vor den edleren verwendet werden müssen. So müssen kupferhaltige Werkstoffe nach verzinkten Eisenwerkstoffen im Wasserkreislauf verbaut werden, um einen kupferinduzierten Lochfraß zu vermeiden. Bei einer Kombination von Edelstahlfittings und -rohren mit Kupferrohren oder Kupferlegierungen (z. B. Messing) spielt die Reihenfolge keine Rolle.

Messing eignet sich nicht für alle Wasserführenden Bauelemente. Durch verschiedene Säuren findet im Messing eine sogenannte Entzinkung statt, bei der das Zink herausgelöst wird und das Bauteil porös, wie ein Schwamm wird. Die Entzinkung von Messing betrifft alle Messingfittings in der Wassertechnik. Um eine Entzinkung möglichst zu vermeiden, achten Sie auf folgende Punkte.

  • Vermeiden Sie stehendes Wasser in Leitungen. Höhere Strömungen vermindern eine Entzinkung.
  • Verwenden Sie keine Messingfittings für den Transport von Salzwasser.
  • Vermeiden Sie hartes Wasser.
  • Vermeiden Sie niedrige PH-Werte unter 7.
  • Heißes Wasser begünstigt die Entzinkung. Für Messingfittings im Heizungsbau sollte ein leicht basischer PH-Wert von 8,2 - 9,5 gegeben sein.

Weitere Informationen finden Sie unter: Entzinkung von Messing.

Anbieterkennzeichnung:
MT Valves and Fittings
Carrer Comerç 10 Naves 3 A
Katalonien
Pallejà, Barcelona, Spanien, 8780
info@mtspain.net